Selbstorganisiertes Lernen

Neben gängigen Unterrichtsformen und kooperativen Lernarrangements ist vor allem das selbstorganisierte Lernen ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaftschule. Von der 5.Klasse an fördern wir die Eigenverantwortung für den eigenen Lernprozess, indem wir die Schüler*innen begleiten, aber auch Freiräume schaffen, in denen sie ihre Lernaufgaben sukzessive eigenständig planen, erledigen und ihr Arbeitsverhalten im Anschluss reflektieren. Dabei helfen Elemente wie der Lernplaner und die individuelle Lernzeit sowie das Coaching.

 

 

Lernplaner

In den Lernplaner schreiben die Schüler*innen ihre sogenannten Lernzeitaufgaben, die sie während der individuellen Lernzeit bearbeiten. Neben der Dokumentation der Coaching-Gespräche dient der Lernplaner zudem als wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Schule und Elternhaus. Die Schüler*innen haben zusätzlich die Möglichkeit sich im Lernplaner Notizen zu machen, Termine einzutragen und ihren Wochenrückblick zu machen.

 

Unsere Schüler*innen und Lehrkräfte sowie ein Vater einer Schülerin erklären im folgenden Clip nochmal genauer, wie und wozu der Lernplaner eingesetzt wird. 

Individuelle Lernzeit

Individuelle Lernzeitstunden sind im Stundenplan fest verankert. Sie dienen dazu, die Lernzeitaufgaben, die in den jeweiligen Fächern aufgegeben wurden, zu bearbeiten. Diese Aufgaben sind im Lernplaner notiert. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden in der Lernzeit selber die Reihenfolge und die Dauer ihrer Lernzeitaufgabe. Selbstverständlich werden sie zunächst bewusst ans eigenständige Arbeiten herangeführt, sodass dies mit zunehmendem Alter immer selbstorganisierter abläuft. Beaufsichtigt werden die Lernzeitstunden von Lehrkräften. Damit eine gute Lernatmosphäre herrscht,  gibt es klare Regeln für die Lernzeit.  

 

Im folgenden Clip erzählt eine Schülerin noch einmal aus ihrer Sicht von der individuellen Lernzeit.