Das ABC unserer Gemeinschaftsschule

 
 

Atelier

Der Atelierunterricht ist eine jahrgangsgemischte Form des Unterrichtens der Klassenstufen 5 und 6. Die Kompetenzen des Ateliers sind aus den verschiedenen Bildungsplänen entnommen und finden sich in verschiedenen Angeboten wieder. Die Schüler besuchen drei verschiedene Ateliers pro Schuljahr.

Berufsorientierung (KooBo)

Die Schüler/ -innen aus Team 7 bekommen an der Berufsschule in Radolfzell einen Einblick in ein bestimmtes Berufsfeld und dessen Ausbildung.

Coaching-Gespräch

Die Schüler werden von ihrem Coach in regelmäßigen Gesprächen beraten. Dabei wird über die Lernentwicklung, das Befinden, Probleme und Erfolge gesprochen. Zudem wird eine gemeinsame Zielvereinbarung geschlossen.

Coach

Jeder Schüler wird von einem Coach betreut. Der Coach führt regelmäßige Coaching-Gespräche durch.

Elternsprechtag

Im zweiten Halbjahr findet an unserer Schule ein Elternsprechtag statt. Eltern haben die Möglichkeit, mit allen Lernbegleitern, die ihr Kind beim Lernen begleiten, ein Gespräch zu führen.

Inklusion

Die Ratoldusschule ist eine inklusive Schule. In Inklusionsklassen werden Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Die Teamleitung bilden Sonderpädagoge und Regelschullehrer gemeinsam.

Input

Inputs sind von Lernbegleitern gestaltete Phasen der Information, der Einführung in ein neues Thema oder beispielsweise der Vorführung eines Experiments. Ein Input richtet sich an die gesamte Lerngruppe oder einen Teil der Lerngruppe. 

Klassenrat

Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Teilhabe in der Institution Schule. In den wöchentlichen Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schüler über selbstgewählte Themen: über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten.   

Kompetenz

Eine Kompetenz umfasst das Wissen (Kenntnis), das Können (Fähig- und Fertigkeit) und das Handeln (Anwendung). Wir unterscheiden fachliche, methodische, personale (Selbstdisziplin, Selbstreflexion, Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen, etc.) und soziale Kompetenzen (Einhaltung von Regeln, andere beim Lernen unterstützen etc.). Ein Beispiel für eine Kompetenz ist: „Die Schülerin/der Schüler kann seine/ihre Arbeit sinnvoll strukturieren.“     

Kompetenzanalyse AC bzw. Profil AC

Die Kompetenzanalyse ist ein Verfahren, durch das die Lernenden eine Rückmeldung dazu erhalten, was sie bereits gut beherrschen und woran sie noch arbeiten müssen. Dieses Verfahren ermöglicht eine gezielte Förderung der Kompetenzen der Schüler. Die Analyse findet in Klasse 8 statt und hat auch eine besondere Bedeutung für die Berufsorientierung.

Kompetenzraster

Kompetenzraster sind tabellarische Übersichten, die die Vielzahl an Bildungsangeboten in einem Fach darstellen. Sie dienen zur Dokumentation des individuellen Lernstandes.

Kooperatives Lernen

In kooperativen Lernformen lernen die Schüler von- und miteinander. Sie arbeiten nach dem Grundsatz "think-pair-share" (ich-du-wir) im Team und in Gruppen. Von ihren unterschiedlichen Stärken profitieren sie gegenseitig und übernehmen gemeinsam die Verantwortung für ihren jeweiligen Lernfortschritt.

Lernband (LB)

Das Lernband ist eine zweistündige Phase am Tag, in der die Schüler weitgehend selbstständig die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch lernen und üben. Als Grundlage dient der Lernweg.

Lernbegleiter

Lernbegleiter initiieren und organisieren den Lernprozess der Schüler. Dabei unterrichten sie sowohl in traditionellen Lehr - und Lernformen, geben aber auch Inputs und steuern die kooperativen und individualisierten Lernphasen. Der geänderte Begriff für die ehemals 'Fachlehrer' wird gewählt, weil deutlich gemacht werden soll, dass Lehrkräfte an der GMS weniger Fächer unterrichten als vielmehr das Lernen begleiten. Lernbegleiter stehen in engem Kontakt untereinander, mit den Schülern sowie den Eltern. Sie können zugleich die Aufgabe eines Coachs übernehmen.

Lernentwicklungsbericht (LEB)

Der Lernentwicklungsbericht ist eine schriftliche Beurteilung zum Schulhalbjahr und Schuljahresende über den Lern- und Leistungsstand der Schülerin bzw. des Schülers. Er gibt Aufschluss über die Leistungen und das erreichte Niveau der Schüler in allen Fächern. Er ersetzt das klassische Zeugnis (mit Noten).

Lernentwicklungsgespräch (LEG)

Die Lernentwicklungsgespräche finden einmal im Jahr im Herbst statt. Der Lernbegleiter spricht mit Schüler und Eltern über Lernfortschritte, Erfolge, Schwierigkeiten sowie Ziele für die nächste Zeit. Sie dauern in der Regel zehn bis fünfzehn Minuten. Im zweiten Halbjahr findet statt eines LEG’s ein Elternsprechtag statt.

Lernnachweis

Ein Lernnachweis kann auf vielfältige Weise erbracht werden. Beispiele sind schriftliche Abfragen, Referate, Präsentationen oder Wandzeitungen Sie werden auf verschiedenen Niveaus erbracht.

Lernplaner

In den Lernplaner schreiben die Schüler die Aufgaben, die sie während des Lernbandes bearbeiten. Neben der Dokumentation der Coaching-Gespräche dient der Lernplaner zudem als wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Schule und Elternhaus.

Lernschritt

Ein Lernweg besteht aus verschiedenen Lernschritten, die der Schüler auf seinem Weg zur angestrebten Kompetenz zu durchlaufen hat.

Lernstand 5

Lernstand 5 ist eine Online-Diagnose des Landesinstituts für Schulentwicklung. Er wird in allen fünften Klassen verbindlich eingesetzt, um die Fähigkeiten der Kinder diagnostizieren zu können.

Lernweg

Im Lernband arbeiten die Schüler mit Lernwegen. Nach einer Vorwissensaktivierung bearbeiten die Schüler die Lernschritte auf ihrem individuellen Niveau. Auch andere Fächer wie z.B. Französisch arbeiten in ihrem Fachunterricht mit Lernwegen.

Lernzeit (LZ)

Lernzeiten sind im Stundenplan ausgewiesene Phasen, in denen die Schüler selbstständig lernen und üben und so neue Lerninhalte festigen.

Landesmedienzentrum (LMZ)

In KOOPERATION mit dem Landesmedienzentrum (LMZ) Baden Württemberg bildet die Ratoldusschule Medienmentorinnen und Medienmentoren aus.

Medienbildung

In Stufe 5 und 6 besuchen die Schüler den Kurs Medienbildung. Wichtige Bauteile des Kurses sind u.a.: Information, Präsentation, Produktion, Reflexion, Mediengesellschaft, Rechte und Datenschutz.

Mittagsfreizeit (MFZ)

Die Mittagsfreizeit ist eine Phase der Rhythmisierung des Schulalltags, in der die Schüler ihren Freizeitinteressen nachkommen können. Dafür wählen sie sich in verschiedene Angebote, wie z.B. unseren Chillraum, den PC-Raum oder Bewegung in der Sporthalle ein.

Mittagspause (MP)

Die gemeinsame Zeit in der Mittagspause ist für uns ein wertvolles Gut und wichtig für die Gemeinschaft. Die Schüler treffen sich zu einem gesunden Essen und gegenseitigen Austausch.

Neubau

Zum Schuljahr 2018/19 erhält unsere Gemeinschaftsschule einen Neubau. Er soll Platz für die Klassenstufen 5-10, weitere Fachräume und eine große Mensa bieten. Zentrum des Neubaus wird eine Lernlandschaft sein, die individuelles Lernen ermöglicht.

Niveaustufen

G - M- E - zieldifferent

G = grundlegendes Niveau (1)
M = mitteleres Niveau (2)
E = erweitertes Niveau (3)

Der Bildungsplan der Sekundarstufe von 2016 unterscheidet zwischen dem grundlegenden Niveau, das zum Hauptschulabschluss führt, dem mittleren Niveau, das auf den Realschulabschluss vorbereitet, sowie dem zum Abitur führenden erweiterten Niveau. Diese drei im Bildungsplan aufgeführten Niveaustufen weisen unterschiedliche Grade der Durchdringung im Hinblick auf eine Kompetenz aus. Dies kann sich in der Quantität und / oder Komplexität von Unterrichtsinhalten, Fertigkeiten oder Fähigkeiten ausdrücken. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die nach anderen Bildungsplänen unterrichtet werden, lernen zieldifferent.

Piloten-System (Graduierung)

Piloten sind all die Schüler, die sich an die Regeln der Schul- und Hausordnung halten können. Sie haben besondere Möglichkeiten bei der Wahl des Arbeitsplatzes im Lernband.

Portfolio

Das Portfolio dient der Dokumentation des individuellen Lernwegs. Es ist wie eine Schatzkiste für bedeutsame Arbeitsergebnisse. Wichtige, schwierige und besondere Arbeiten werden darin gesammelt und reflektiert.

Profilfach

Jede Schülerin und jeder Schüler wählt ab Klassenstufe 8 ein Profilfach. Dieses Fach dient der Vertiefung, wird bis Klassenstufe 10 auf allen drei Niveaustufen unterrichtet.

Rhythmisierung

Der Schulalltag an den Gemeinschaftsschulen ist rhythmisiert. Das bedeutet, dass sich Lern- und Übungsphasen mit Bewegungs-, Essenspausen und Möglichkeiten der Entspannung sinnvoll abwechseln.

Rückmeldungen

Beobachtete Leistungen wollen wir stets transparent rückmelden. Dies kann in unterschiedlichsten Formen geschehen, z.B. durch Rückmeldungen zu Präsentationen, zu Lernnachweisen sowie zum allgemeinen Lernverhalten im Coaching-Gespräch und im Lernentwicklungsgespräch. Regelmäßige schriftliche Rückmeldungen erhalten die Schüler in Form des halbjährlichen Lernentwicklungsberichtes.

Schul- und Hausordnung

Das an der Ratoldusschule geltende Regelwerk umfasst fünf wichtige Regeln: Gemeinschaftsregel, Arbeitsregel; Schulgeländeregel; Materialregel; Ordnungsregel.

Sekundarstufe

Die Sekundarstufe I umfasst die Klassenstufen 5 bis 9 bzw. 10 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen.
Die Sekundarstufe II baut auf der Sekundarstufe I auf und umfasst die Klassenstufen 11-13 bis zum Abitur. Die Ratoldusschule als zweizügige Gemeinschaftsschule bietet keine Sekundarstufe 2 an. Die Schüler besuchen nach der 10. Klasse die Sekundarstufe II an einer anderen Schule.

Talente

An einem Tag der Woche finden von 14:10 – 15:45 Uhr die Talentgruppen statt. Die Schüler wählen sich für mindestens ein Halbjahr in ein Talent ein. Die Talentgruppen vertiefen Neigungen oder ermöglichen, neue Dinge auszuprobieren und Stärken zu entdecken.
Aktuelle Beispiele hierfür sind Karate, Popchor, Theater und Mathedetektive.

Team

Die Gesamtheit der Schüler einer Klasse bilden ein Team. Die Schüler werden in der Gemeinschaftsschule nicht dauerhaft nach ihrer Leistung getrennt, sondern lernen gemeinsam miteinander und voneinander. Die Unterschiedlichkeit der Lernenden wird als Chance und Vorteil erkannt. Der geänderte Begriff wird vor allem deshalb gewählt, weil deutlich gemacht werden soll, dass ein Team kein ausschließlich fest gefügter Verband ist wie seither die Klasse.

Teamleitung

Die Teamleitung setzt sich ab Stufe 5 aus zwei Lernbegleitern zusammen. In Inklusionsklassen bilden Sonderpädagoge und Regelschullehrer die Teamleitung.

Teilhabeorientierte Kompetenzen (TOK)

Der TOK-Unterricht findet für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf statt, die zieldifferent unterrichtet werden. Um den Inhalten der sonderpädagogischen Bildungspläne gerecht zu werden, werden im TOK-Unterricht v.a. lebenspraktische Kompetenzen der Bildungspläne aufgegriffen, die bei den Schülern angebahnt, vertieft und gesichert werden. Der TOK-Unterricht findet aktuell ab Klasse 5 statt und fokussiert Kompetenzen der Mobilität und Selbstversorgung.

Wahlpflichtfach

Jeder Schüler wählt ab Klasse 7 ein Wahlpflichtfach. Es stehen drei zur Auswahl: Technik, Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES) sowie Französisch. Wer sich für Französisch entscheidet, startet bereits in Stufe 6 mit dem Wahlpflichtfach.