In Form einer Kooperation zwischen den Fächern Kunst und Geschichte beschäftigte sich Team 9 Blau mit dem Thema „Erinnern und Vergessen“. Die Schüler*innen brachten persönliche Erinnerungsstücke nach Konstanz mit und teilten eine Erinnerung, die sie niemals vergessen möchten. So begann die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kunst und Geschichte.
Durch eine Stadtführung zur NS-Zeit in Konstanz sowie eine Ausstellungsführung in der Wessenberg-Galerie zum Thema „Erinnern und Vergessen“ erhielten die Schülerinnen nicht nur historisches Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus. Sie erfuhren außerdem, wie sich Künstlerinnen mit Traumata, Erinnerungen und persönlichen Erfahrungen auseinandersetzen und diese künstlerisch zum Ausdruck bringen.
Angeregt durch diese Eindrücke starteten die Schüler*innen ihren eigenen kreativen Prozess. Sie entwickelten erste Ideen und hielten diese in Skizzen fest, um die Impulse des Tages künstlerisch umzusetzen.
Am zweiten Tag stand die praktische Umsetzung ihrer Entwürfe im Mittelpunkt. Von selbst gestalteten Stolpersteinen bis hin zu abstrakten Malereien entstanden vielfältige und individuelle Kunstwerke. Dabei verarbeiteten die Schüler*innen nicht nur die neu gewonnenen Informationen, sondern setzten diese auch mit ihren eigenen Gedanken und Erfahrungen in Verbindung. So entstanden eindrucksvolle Arbeiten, die zeigten, wie Geschichte, Erinnerung und Kunst miteinander verknüpft werden können.
Bericht: Valentina Gagliardi